Mut ICH- Über den Mut, ich selbst zu sein

What a life. Alle Möglichkeiten. Große Träume und noch größere Erwartungen. An mich selbst. Ich gebe mich nicht mit halben Sachen zufrieden. Ich will alles. Am liebsten sofort. Dabei weiß ich schon lange, dass der Weg das Ziel ist. Aber ich will ankommen. Wo eigentlich? Bei mir. Aber wie komme ich dorthin? Gibt es irgendwo eine Landkarte, einen Wegweiser? Oder gar eine vorgefertigte Straße? 

Ich gehe gern eigene Wege. Kreiere so meine eigene Soulmap. Auf meinen Wegen bleibe ich von Zeit zu Zeit stehen. Manchmal um die Aussicht zu genießen. Manchmal aber auch, weil ich nicht weiter weiß. Wohin will dieser Weg mich führen? Was soll und will ich lernen? Welches Abenteuer wartet als nächstes auf mich und bin ich dem überhaupt gewachsen?

Zwischen all den Anforderungen, die mein Alltag so an mich stellt und den Herausforderungen, die diese nie endende Erkundungsreise mit sich bringt, vergesse ich manchmal, wer ich überhaupt bin. Und was ich hier will.

Neue Wege zu gehen erfordert Mut. Den Mut sich selbst zu vertrauen. Mut, sich in unbekannte Gefilde zu begeben. Mut, weiterzugehen, auch wenn nicht so recht klar ist wohin. Mut heißt aber auch Pause zu machen und innezuhalten, wenn es notwendig ist. Mut, eine Beziehung einzugehen.

Und das Mutigste, was ich je gemacht habe? Eine Beziehung zu mir selbst aufzubauen. Denn es erfordert enorm viel Mut sich selbst anzunehmen. Sich zu akzeptieren oder gar zu lieben. Mit all den vermeintlichen Fehlern, Macken und Unzulänglichkeiten. Mut, mich mit meinen Unsicherheiten zu zeigen. Mut zur Ehrlichkeit und Offenheit. Den Mut haben, Probleme anzusprechen. Mut, Konflikte auszutragen und es auszuhalten, dass es manchmal unbequem ist. Der Mut zu gehen, wenn bleiben sich nicht richtig anfühlt. Den Mut, mich in all meinen Facetten zu sehen und anzunehmen. Mich nicht zu verurteilen. Mut, nicht dem „Idealbild“ zu entsprechen. Mut, zum Anders sein. Sich auch in nicht mutigen Momenten mögen. Und mutig träumen. Den Mut haben zu bleiben, obwohl es unangenehm werden könnte sich authentisch zu zeigen. Mut zum Diskurs. Aus vollem Herzen, die eigenen Stärken leben. Zu Schwächen zu stehen und den Mut aufbringen, sich selbst zu sehen.

Jeden Tag bin ich mut-ich. Mal ein ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger mutig. 

So ein Leben ist doch ein Sammelsorium von Mutmomenten, Ängsten, Lernprozessen und wilden Abenteuern, spannenden Erlebnissen und Erfahrungen aller Arten. Wir alle sind mutig. Jede Person auf ihre ganz individuelle Weise! 

Was bedeutet Mut für dich? Und welche Gefühle entstehen dabei oder dadurch, davor und danach? Menschen haben die unfassbar tolle Möglichkeit über sich hinaus zu wachsen. Das erfordert Mut.

Was macht euch mutig?

Was mir Mut macht:

  • Spaziergänge in der Natur
  • Schreiben (Tagebuch, Texte, Gedichte, Geschichten, Gefühle, Gedanken…)
  • offene und herzliche Gespräche mit Freund*innen und anderen lieben Menschen
  • mich angezogen zu haben, obwohl mir nach im Bett bleiben zumute ist
  • zu reflektieren (Was läuft gut/ Was hab ich gelernt/ Was bereichert mich …)
  • eine warme Dusche nach einem anstrengendem Tag
  • Momente, in denen ich mich traue für meine Bedürfnisse einzustehen
  • Selbstliebe

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