Kopfsache und Selbstheilungskräfte

Man sieht ein Schattenspiel an einer Wand.

Wer hätte gedacht, wie viel Einfluss die Psyche auf unsere Gesundheit hat? Dass, um gesund zu werden, unsere psychische Verfassung eine größere Rolle spielt, als wir denken? Der Glaube an sich selbst, der Wille, die eigene Kraft und Hoffnung sind bei der Genesung – welcher Art von Krankheit auch immer – genauso wichtig, wie die ärztliche oder therapeutische Behandlung. 

Wie geht Selbstfürsorge eigentlich?

Durch positive Affirmationen kann es einem gelingen Selbstvertrauen aufzubauen. Affirmationen sind Sprüche, die man sich selbst regelmäßig zusprechen kann, um negative Glaubenssätze in positive umzuwandeln. Einige Beispiele: „Ich bin stark!“ oder „Ich bin wertvoll!“ Anstatt: „Ich bin schlecht!“ oder „Ich schaffe das nicht!“. Wenn wir oft genug etwas Positives gesagt bekommen, oder selbst sagen, halten wir es auch für wahr und es prägt sich in unseren Kopf ein. Sich selbst positive Dinge zu sagen, trägt auch zu einer guten Selbstfürsorge bei und somit stärken wir den Glauben an uns selbst. 

Auch in neuen Situationen neigen wir manchmal dazu den Kopf einzuziehen, den Teufel an die Wand zu malen und im Vorhinein davon auszugehen, dass es sowieso nicht gut wird. Auch das ist reine Kopfsache, eine Frage der Einstellung. Es ist hilfreich vor einer neuen Situation in sich zu gehen und darüber nachzudenken, wie man das Beste daraus machen kann. Unser eigener positiver Zuspruch ist dafür sehr wichtig.

Wenn wir mit uns im Reinen sind, können wir gut für uns sorgen und kämpfen. Denn wird unser Körper krank, so beschleunigt sich der Heilungsprozess, wenn die Seele gestärkt ist – SELBSTHEILUNGSKRAFT.

Selbstheilung im Alltag

Die Selbstheilungskraft kennen wir auch aus scheinbar nichtigen Alltagssituationen, wie zum Beispiel die Wundheilung, die unser Körper leistet. Auch nach Operationen spielt die Selbstheilung einer Wunde eine wichtige Rolle. Sie arbeitet permanent. Unsere seelische Verfassung trägt dazu bei, wie schnell und gut sich unser Körper regeneriert. Er verwendet diese Kräfte häufig. Wenn wir uns jedoch quer stellen, oder uns übernehmen, erzielen wir das genaue Gegenteil. Selbstheilung braucht Ruhe und Zeit.

Menschen in schlechterer psychischer Verfassung sind anfälliger für körperliche Beschwerden, da der Körper eine Art Ausdruck für den seelischen Schmerz sucht. Oft haben von psychischen Erkrankungen Betroffene zusätzliche Beschwerden, wie Kopf- oder Bauchschmerzen. Dies ist individuell, wie der Mensch selbst und ebenso weitreichend.

Für unsere Selbstfürsorge sind beispielsweise Yoga, Meditation, Achtsamkeitsübungen förderlich, und selbstverständlich alles, was uns persönlich gut tut.

Eine Achtsamkeitsübung, um den Tag zu beginnen

Als praktisches Beispiel noch eine kleine Achtsamkeitsübung 2 GO: Um morgens achtsam in den Tag zu starten, bleibe noch einen Moment liegen und greife nicht als erstes zu deinem Handy. Schließe noch einmal die Augen und liste dir im Kopf auf, was dich vielleicht heute Schönes erwartet, worauf du dich besonders freust und welche vielleicht neue Aufgabe dich erwartet. Nimm dir diesen Moment, um zu reflektieren. Es wird sicher gut tun, du wirst für diesen Tag fokussierter und bewusster sein.

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